Steatosis Hepatis

Die Steatosis Hepatis – besser bekannt als Fettleber – ist eine der häufigsten Erkrankungen der Leber. In der Regel werden überwiegend Triglyceride in der Leber gelagert (Fett) – dies durch Überernährung wie auch durch Medikamente, Toxine oder auch den übermäßigen Alkoholmissbrauch. Auch Diabetes mellitus und Eiweißmangel können durchwegs für eine Fettleber verantwortlich sind.

Die unterschiedlichen Arten

Unterschieden wird die Steatosis Hepatis in verschiedene Grade. So gilt eine “NAFLD” – eine sogenannte Non Alcoholic Fatty liver disease als “einfache Fettleber“, welche symptomlos durchwegs Jahre vorhanden sein kann. Bei der Fettleberentzündung hingegen unterscheidet man ob es sich um eine alkoholische oder nicht alkoholische Entzündung handelt. Die NASH (nichtalkoholische Fettleber) wird in Grad 0 (ohne Entzündung), Grad 1 (leichte Entzündung), Grad 2 (mittlere Entzündung) und Grad 4 (starke Entzündung) eingeteilt. Die Fettleberentzündung durch Alkoholmissbrauch wird ASH (alkoholische Steatohepatitis) genannt. Zudem gibt es noch die nicht alimentäre Fettleber als auch die Fettleberzirrhose.

Übergewicht und Alkohol als Verursacher Nummer 1

Eine Steatosis Hepatis wird vor allem durch fettiges Essen hervorgerufen

Eine Steatosis Hepatis wird vor allem durch fettiges Essen hervorgerufen

Ist eine Leberentzündung laut Befund nachzuweisen, so ist es durchwegs möglich, dass eine Leberzirrhose nachfolgt, welche ungefähr in 10 Prozent aller Fälle eintritt. Das liegt daran, dass oftmals der Lebenswandel nicht erfolgt, weiterhin fettes Essen oder übermäßige Nahrungsaufnahme fabriziert wird oder auch der Alkohol nicht vermindert wird. Etwa 25 Prozent aller westlichen Personen erkranken an der Steatosis Hepatis. Hauptursache ist die ungesunde Lebensweise – Übergewicht, mangelnde körperliche Aktivität als auch Diabetes mellitus sind die Hauptursache für die Erkrankung der Leber. Die Diagnose wird oftmals zufällig gestellt bzw. wird durch eine Sonographie bestätigt.

Therapie und Prognose bei einer Steatosis Hepatis

Die Steatosis Hepatis hat nur geringe Krankheitswerte im Blutbefund, sofern sie nicht entzündet ist. Da jedoch die Steatosis Hepatis sehr wohl in eine Steatohepatitis übergehen kann – der sogenannten Leberentzündung, der Vorstufe zur Leberzirrhose ,ist es ratsam, dass im Vorfeld die Therapie durchwegs frühzeitig angefangen wird. Die Therapie jedoch – um die Fettleber zu bekämpfen – liegt in der Natur des Menschen. Es gibt keine Medikamente oder andere Mittel dagegen sondern nur Wille und Disziplin. So sollte die Kalorienzufuhr durch gesundes Essen durchwegs radikal reduziert werden, das bedeutet auch, dass die Person Gewicht verlieren muss. Absolut wichtig ist auch eine vollkommene Alkoholabstinenz.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *